
Die Gesamtanzeige listet, welche Geräte man mit wievielen Clients benutzt. Ein Klick auf "Clients" ganz rechts zeigt, welche Clients das sind.
Mit dem neuen Liscon-Tool Peripherial Inventory lassen sich Hardwarekomponenten der Clients anzeigen sowie mobile Geräte verfolgen. Seine Lösungen präsentierte der Thinclient-Hersteller auf der Systems.
Das Peripherial Inventory ist ein Erfassungssystem für alle angeschlossenen Geräte an den Thinclients eines Netzes. Es erfasst zum Beispiel Monitore, Erweiterungskarten, Adapter, Tastaturen und Flashspeicher. In der Anzeige versieht es sie mit Icons für den jeweiligen Gerätetyp. Anzeigen gibt es als Gesamtübersicht und für einzelne Clients. In der Gesamtanzeige listet das Inventory den Hersteller, den Lieferanten und die genaue Produktbezeichnung. Außerdem nennt es die Anzahl der Clients, die das Gerät verwenden und macht sie per Mausklick erreichbar. Die vorhandenen Geräte lassen sich auch nach Hersteller oder Produktgruppe filtern. In der Anzeige einzelner Clients ist der Schnittstellentyp verzeichnet und gegebenenfalls der Treiber sowie die ID des angeschlossenen Gerätes.

Die Gesamtanzeige listet, welche Geräte man mit wievielen Clients benutzt. Ein Klick auf “Clients” ganz rechts zeigt, welche Clients das sind.
Seit der Version 4.1.1 enthalte die Liscon Management Console (LMC) in der Enterprise-Ausgabe die neue Funktion, sagten Emanuel Pirker und Werner Ranner am Liscon-Stand auf der Systems in München. Pirker ist Geschäftsführer und Mitgründer der Liscon Informationstechnologie GmbH, Ranner ist Mitarbeiter des Supports. Das Inventory-Feature kann auch, so bestätigten sie Linux-Magazin Online vor Ort, den Weg mobiler Geräte tracken: Das Linux-Betriebssystem der Thinclient-Lösung speichere Zeit und Ort der Geräte und gebe sie an die Konsole weiter. So wisse man zum Beispiel, wann und wo ein USB-Stick das letzte Mal eingesteckt wurde.

In der Einzel-Anzeige zeigt das Peripherial Inventory die Geräte eines einzelnen Clients und nennt den Schnittstellentyp.
Die Management-Konsole LCM gehört zusammen mit verschiedenen Thinclient-Modellen und dem rein software-basierten Liscon Managed Desktop, mit dem sich jeder vorhandene PC unter Beibehaltung von Windows zum Thinclient umfunktionieren lässt, zum Portfolio der österreichischen Firma. Ihr angepasstes Linux-Betriebssystem Liscon OS, das auch virtuelle Desktops von VMware unterstützt, hat sie vor einem halben Jahr von Debian auf Ubuntu 6.06 LTS umgestellt. Emanuel Pirker zeigte sich offen dafür, wenn Kunden selbst Hand an das Liscon OS legen würden. In diesem Fall würde der Support-Anspruch nicht erlöschen, sagte er: “Wir sind hier alle Linux-Fans.” Allerdings müsste der Zeitaufwand in Rechnung gestellt werden, den der Support-Mitarbeiter bräuchte, um sich die neue Version anzusehen.



