Nils Magnus, einer der Organisatoren des Linuxtags, hat ein positives Resümee der Veranstaltung gezogen, die in diesem Jahr erstmals nicht mehr auf dem Messegelände unter dem Funkturm stattfand.
Insgesamt hätten der Linuxtag und die Droidcon 5000 Besucher in die Station gelockt, 3000 davon kamen zum Linuxtag, 2000 zur Droidcon. Dabei handelte es sich aber offenbar nicht nur um zahlende Kundschaft: Der Linuxtag habe 1200 Tickets verkauft, die Droidcon 700.
Man habe in diesem Jahr ein neues Konzept erprobt und wollte vor allem Leute ansprechen, die sich beruflich oder einfach besonders intensiv mit Linux und Open Source beschäftigen. Das sei gelungen, erklärt Magnus: “Im Lichte dieser Veränderungen sind unsere Erwartungen sogar übertroffen worden.” Auch der Droidcon-Chef Boris Jebsen zeigte sich zufrieden mit den “neuen Perspektiven”.
Nun wolle man untereinander und mit den Veranstaltern der Re:publica weitere Gespräche führen und das “weitere Potenzial” ausloten.




Die Differenz aus 1200 Tickets und 3000 Besuchen beim LinuxTag (und analog bei der droidcon) ergibt sich nicht aus zahlenden und nichtzahlenden Besuchern, sondern aus der Zahl der Besuche: Nach branchenüblicher Zählung addieren Messeveranstalter die Besucher des ersten mit dem zweiten und dem dritten Tag einer dreitägigen Veranstaltung. Hätten alle Ticketinhaber ihre Tickets komplett ausgenutzt, hätten wir 3.600 Besuche vermeldet. Tatsächlich gehen wir aber von 3.000 aus.