Linuxcon Europe: Jono Bacon gibt Tipps für "exponential Communities"

In seiner morgentlichen Keynote auf dem zweiten Tag der Linuxcon hat der ehemalige Community-Manager von Ubuntu, Jono Bacon (jetzt bei Xprice), Tipps gegeben, wie sich exponentiell wachsende Communities managen lassen.

Klassische Communities sind tot, praktisch alle Open-Source und IT-Communities heute zeichnen sich durch exponentielles Wachstum aus. Open Streetmap, Wikipedia, selbst die Rechenleistung von PCs oder der Internet Access weltweit – all diese Werte steigen in Form exponentieller Kurven, erklärt Bacon in seiner Keynote. “Technologie, Zugang, Community – all das ist exponentiell”, und deshalb verlangt er mehr Mut und Weitblick bei allen Beteiligten.

Jono Bacon und sein Community-Howto auf der Linuxcon Europe 2014.

Jono Bacon und sein Community-Howto auf der Linuxcon Europe 2014.

Weil ja jeder auch nicht Communities um ihrer selbst willen, sondern für den Erfolg eines Produktes oder einer Idee wolle, stehen in seiner Anleitung drei Tipps ganz oben: “Erstens: Definieren Sie, wie der Erfolg aussehen soll. Zweitens: Bringt Marketing, Community und Engineering in Einklang. Drittens: Sucht Mitarbeiter, die auf dem Weg helfen, nicht nur für die schiere Anzahl! [Hire for the journey, not for the numbers!]”

Gestenreich wie immer: Jono Bacon.

Gestenreich wie immer: Jono Bacon.

Ein Beispiel für ein solches Projekt nennt Bacon auch; Zwar sei das auch Werbung in eigener Sache, doch erfülle der Global Learning Xprice diese Kriterien. Der sei ausgeschrieben für den, der eine Android-App entwickele, mit der Kinder weltweit ohne fremde Hilfe Lesen und Schreiben lernen.

In einem separaten Workshop am Donnerstag wird Bacon Teilnehmern mehr Details beibringen, die er nach eigener Aussage auch in seinem Buch “The Art of Community” beschreibt.

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