Der Linux-Verband (LIVE) hat seine Mitglieder zum Geschäftsjahr 2009 befragt. Resultat: Trotz des Krisenjahres verzeichneten die Open-Source-Firmen steigende Umsätze.
Der Verband spricht von Wachstumsraten über 20 Prozent und vermutet, die Budget-Knappheit habe auch skeptische Kunden an freie Software herangeführt.
Viele Teilnehmer der Umfrage hätten sogar neues Personal angestellt. Sie starten mit bis zu 25 Prozent mehr Mitarbeitern als Ende 2008 ins neue Jahr. Das bringe unter Umständen auch wachsenden Bedarf an Geschäftsräumen mit sich. Die Branche wächst, resümiert der LIVE, aber fast ausschließlich ohne Bankhilfe, mit Eigenmitteln finanziert.
Für das Jahr 2010 erwarten die befragten Open-Source-Dienstleister eine gleichbleibend gute oder sogar noch bessere Entwicklung des Geschäfts. Elmar Geese, Vorsitzender des Linux-Verbands, fasst zusammen “Der Open-Source-Trend gewinnt jetzt noch mehr Dynamik und trägt zur wirtschaftlichen Erholung bei. Unsere Krise ist das nicht.”
Ein Artikel lässt exemplarisch einige Vertreter von Mitgliedsfirmen wie Sernet und Univention zu Wort kommen.

