"Linux ist für uns fundamental": Twitter wird Linux-Foundation-Mitglied

Weil das Linux-System essenziell für die technische Infrastruktur sei, tritt der Messaging-Dienst Twitter der Linux-Foundation bei. Open-Source-Chef Chris Aniszczyk wird außerdem auf der anstehenden Linuxcon eine Keynote halten.

Über Twitter hat dessen Open-Source-Manager Chris Aniszczyk bekannt gegeben, dass der Micro-Blogging-Service der Linux-Foundation beitreten wird. “Zehntausende” Linux-Rechner betreibe das Unternehmen mittlerweile, “Twitter baut auf Open-Source-Software, vom Backend bis zum Frontend”, erklärt Aniszczyk. Der Großteil der Software, die der Micro-Blogging-Dienst entwickle, unterliege bereits der Apache-Lizenz, die Dokumentation der Creative Commons Commons License.

Indem seine Firma der Linux Foundation beitrete, könne sie eine Organisation und eine Community unterstützen, “die wichtig für uns ist und die sich so schnell weiterentwickelt, wie wir Twitter verbessern”, twittert Aniszczyk. In einer Keynote auf der Linuxcon vom 29. bis 31. August in San Diego will Aniszczyk die “Open-Source-Technologie hinter Twitter” erklären.

Twitter hat geschätzte 150 Millionen Benutzer, ist bereits seit April offizielles Mitglied der Apache Foundation und hat OSS-Projekte wie Bootstrap (Linux-Magazin Online berichtete) und Finagle veröffentlicht. Für Ärger unter Entwicklern hatte dagegen die jüngste Ankündigung gesorgt, Twitter wolle mit neuen API-Regeln freie Clients ausbremsen.

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