Eine Arbeitsgruppe der Linux Foundation hat sich der Linux-Einbindung des IPv6-Protokolls angenommen und kann nun vermelden, dass die Linux-Implementation allen Anforderungen der US-Regierung entspricht.
Ziel der Arbeitsgruppe um Venkata Jagana, der bei IBM als Chief Architect of Networking arbeitet, war eine mit den Behördenvorgaben kompatible Out-of-the-Box-Lösung für Linux. Dies sei nun geschafft, lässt die Arbeitsgruppe wissen. Die IPv6-Implementation entspreche den Anforderungen des US-Verteidigungsministeriums. Die US-Regierung hatte auf die Gefahr der knapp werdenden IP-Adressen mit einem Beschluss reagiert, nach dem alle PCs und Netzwerkgeräte mit IPv6 zurechtkommen müssen.
In der Arbeitsgruppe tummelten sich Teilnehmer von Industriegrößen wie HP und Nokia-Siemens sowie die Linux-Firmen Red Hat und Novell. Kathy Bennett vom IBM Linux Technology Center sagte, dass Linux die Kriterien des Verteidigungsministeriums an eine IPv6-Zertifizierung nun als Klassenbester absolviere.
Resultat aus der Arbeit der Gruppe sind beispielsweise Updates für ICMPv6, DHCPv6 und IPSec.




