Richard Stallman, Präsident der Free Software Foundation, hat nach einigen Querelen mit der Maintainerin, das Libreboot-Projekt aus der GNU-Obhut entlassen.
Wie Stallman in einer Mail an das GNU-Projekt mitteilt, sei das zwar nicht der übliche Weg, es spreche aber die eher kurze Verweildauer des Projekts bei GNU und die enge Verbindung mit der Maintainerin dafür, das Projekt nicht länger zu verwalten. Zudem habe sich kein nennenswerter Entwicklerstamm gefunden, der das Projekt unter GNU weitergefhrt hätte, so Stallman. Libreboot sei damit weiter freie Software, aber kein GNU-Projekt mehr.
Der nun getroffenen Entscheidung war eine Schlammschlacht vorausgegangen, in der die Libreboot-Maintainerin Leah Rowe der FSF Mobbing und Verstöße gegen die Gleichbehandlung von Geschlechtern vorgeworfen hatte, wir berichteten. Als Konsequenz hatte die Libreboot-Verantwortliche das Projekt in Alleingang von GNU abgekoppelt und diverse Statements anscheinend ohne Rücksprache mit dem Projekt veröffentlicht.


