KubeCon: Suse zeigt Rancher-Desktop und Harvester-Integration

Bei der derzeit in Los Angeles stattfindenden Konferenz KubeCon CloudNativeCon hat Suse die Integration von Suse Rancher mit Harvester angekündigt. Außerdem hat Suse einen Rancher-Desktop als lokale Kubernetes-Testumgebung vorgestellt und eine Reihe von Open-Source-Tools für das Clou-Computing

 

Mit der Integration von Harvester in die Rancher-Oberfläche soll sich laut Suse die Bereitstellung von virtuellen Maschinen und Containern deutlich vereinfachen. Harvester sei entwickelt worden, um die GitOps-gestützten Continuous-Delivery-Funktionen von Rancher zu nutzen und potenziell Tausende von

HCI-Clustern (Hyperkonvergente Infrastruktur) zu verwalten, auf denen eine Mischung aus virtuellen Maschinen (VM) und containerisierten Workloads vom Core bis zur Edge laufen, teilt Suse mit. Durch diese Integration entstehe eine umfassende Open Source Hyperconverged-Lösung (HCI), so Suse. Die Open-Source-Lösung vermeide Einschränkungen und Zusatzkosten, die bei anderen kommerziellen Anbietern entstehen würden, heißt es von Suse.

Mit der Einführung eines Rancher-Desktops will Suse die Ausführung von Kubernetes- und Docker-Workloads auf einem lokalen Entwicklungs-PC oder -Mac vereinfachen. Zusätzliche Kenntnisse, die bei einer Installation von Kubernetes eventuell gefragt seien, wenn etwa ein Cluster zurückgesetzt werden müsse, um eine App in verschiedenen Kubernetes-Versionen zu testen, seien beim Rancher-Desktop nicht erforderlich.

Suse baut mit diesen und weiteren Tools sein cloudnatives Portfolio durch Investitionen in Open Source-Projekte kontinuierlich aus. Zu diesen Projekten, die bei Suse-Stand bei der KubeCon in Los Angeles vorgeführt werden zählt auch Epinio, das Entwicklern ermögliche, Code zu schreiben und ihn auf Kubernetes bereitzustellen, ohne sich in eine neue Plattform einarbeiten zu müssen.

Ein weiteres Projekt ist Opni, mit dem sich die Observability-Daten der Kubernetes-Umgebung dank künstlicher Intelligenz auf Protokoll- und Metrik-Anomalien untersuchen lassen.

Mit Kubewarden, dem neuesten Projekt von Suse sollen sich Sicherheitsrichtlinien einfacher einführen lassen. Kubewarden ermögliche es, Richtlinien in jeder Sprache zu schreiben, die sich in WebAssemblies (WASM) kompilieren lasse, einschließlich der OPA Sprache Rego, teilt Suse mit. Operations- und Governance-Teams könnten damit die Regeln kodifizieren. Richtlinien würden dann über Container-Registries verteilt.

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