Im Zuge der Kryptowährungskrise muss nun ein weiteres Schwergewicht der Branche seinen Platz räumen: Die US-Kryptobank Silvergate hat ihre freiwillige Abwicklung beschlossen. Bereits am 3. März hatte das Institut das Silvergate Exchange Network eingestellt.
Die Einstellung der geschäftlichen Aktivitäten sei, so die Bnak in einem Statement, sei “der beste Weg”. Der Abwicklungs- und Liquidationsplan der Bank beinhaltet die vollständige Rückzahlung aller Einlagen.
Das Ende der Bank hatte sich angekündigt. Bereits in der vergangenen Woche hatte Silvergate angekündigt, den fälligen Geschäftsbericht nicht fristgerecht vorlegen zu können. Außerdem untersuchte die US-Justiz Geschäfte im Zusammenhang mit den bankrotten Kryptounternehmen FTX und Alameda Research. Nach den Ankündigungen brach der Börsenkurs, der zu Spitzenzeiten bei über 220 US-Dollar gelegen hatte, auf unter fünf Dollar ein.




