Suse hat bei der SUSECON in Prag die „Suse AI Factory“ angekündigt. Dieser automatisierte, vollständige Software-Stack standardisiert die Bereitstellung und den Betrieb von KI-Anwendungen. In Kombination mit den Services und Tools von Nvidia AI Enterprise ermöglicht die schlüsselfertige und validierte KI-Plattform eine schnelle Entwicklung von KI-Workloads.
Daneben verspricht die Suse AI Factory, die Anforderungen des EU-KI-Gesetzes und der Daten-Governance zu erfüllen. Die KI-Fabrik basiert auf Suse Rancher Prime und Suse Linux Enterprise Server mit integrierten Nvidia-AI-Enterprise-Komponenten. Darunter finden sich die NIM-Microservices, offene Nemotron-Modelle, Nvidia NeMo zum Erstellen und Verwalten von Agenten, Nvidia Run:ai für die GPU-Orchestrierung, Nvidia Kubernetes Operators, die Nvidia OpenShell-Laufzeitumgebung für Agenten sowie Nvidia NemoClaw, das die K3s-Technologie von Suse nutzt und einen Referenzstack für die Bereitstellung sicherer autonomer KI-Agenten bereitstellt.
Kunden sollen mit den Werkzeugen der KI-Fabrik in der Lage sein, KI-Anwendungen einheitlich sowie in großem Maßstab über jede Infrastruktur hinweg zusammenzustellen, bereitzustellen, zu verwalten und zu steuern – vom Einsatz am Edge über die Implementierung zentraler Rechenzentren bis hin zur Bereitstellung in der Public Cloud, verspricht Suse in der Ankündigung.
Die Plattform bringt vorvalidierte und eng integrierte Architekturvorlagen für gängige Anwendungsfälle und Workloads mit. Unternehmen können diese Blaupausen nutzen, um Nvidia- und Suse-Komponenten in individuelle Workloads zu integrieren.
Auf der SUSECON hat der Open-Source-Spezialist eine Vorschau auf Suse AI Factory mit Nvidia gezeigt, die Lösung soll später in diesem Jahr verfügbar sein.


