KI entwirft binnen einer Woche Linux-Computer mit 843 Teilen

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Das Start-up Quilter aus Los Angeles hat nach eigenen Angaben einen Durchbruch in der Hardwareentwicklung erzielt: Es brachte eine KI dazu, binnen 38,5 Stunden einen Linux-Computer mit 843 Einzelteilen zu entwerfen, der beim ersten Anlauf bootete.

Bisher war das Layout von Leiterplatten wie dem Mainboard des Computers zum allergrößten Teil Handarbeit, die einen Ingenieur Monate kosten kann und damit einen Engpass in der Hardwareentwicklung darstellt. Die Technologie hat sich seit den frühen 90er Jahren kaum verändert: Zuerst wird ein schematischer Schaltplan entworfen, der zeigt, welche Komponente mit welchen anderen Komponenten zu verbinden ist. Danach zeichnet ein Ingenieur die Leiterbahnen mit einem CAD-Programm und platziert dabei die Komponenten. Dieses Ergebnis gelangt schließlich in die Fertigung.

Nach einer Untersuchung von Quilter arbeiten danach aber nur 10 Prozent der entworfenen Leiterplatten im ersten Versuch wie gewünscht. Es müssen also in einem langwierigen und teuren Prozess neue, korrigierte Versionen erzeugt werden, mit denen dann die Firmware-Teams und später die Test-Ingenieure von vorne beginnen.

Der Linux-Rechner, den die KI nun entworfen hat, bootet beim ersten Versuch. Sein Hauptmodul enthält einen Quad-Core-ARM-Prozessor mit 1,8 Gigahertz, 2 Gigabyte LPDDR4-RAM und 32 Gigabyte eMMC-Massenspeicher. Eine Begleitplatine bietet Konnektivität einschließlich Ethernet, USB, HDMI und Audio. Das System orientiert sich an der Referenzplattform i.MX 8M Mini von NXP, einer Prozessorarchitektur, die in den Bereichen Automobil-Infotainment, industrielle Automatisierung und Bildverarbeitungsanwendungen zum Einsatz kommt.

“Wir haben einen kompletten Computer gebaut, um zu zeigen, dass diese Technologie funktioniert”, sagt Sergiy Nesterenko, CEO von Quilter und früherer SpaceX-Ingenieur in einem Interview mit Venturebeat. “Wir haben etwas genommen, das normalerweise 400 bis 450 Stunden dauert, den größten Teil davon automatisiert und die Zeit bis zum Abschluss auf etwa 30 bis 40 Stunden reduziert.”

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Linux Hase
6 Monate her

Klingt gut, aber die Ansprüche waren wohl nicht besonders hoch. Wer einen Hi-End Gaming-PC möchte wird ein völlig anderes Layout brauchen. Das uns die KI sehr viele Arbeitsplätze kosten wird (weit weniger als neue geschaffen werden) steht zweifelsohne fest! Zuerst werden es die Berater aller Branchen sein, also Telefon und Büroarbeiter. Dann kommen die Entwickler von Software und Hardware unter die Räder der KI. Allerdings brauchen wir noch keine Angst zu haben das Ärzte, Krankenschwester/pfleger, Hebammen in naher Zukunft davon betroffen werden. Grundsätzlich werden keine Roboter mit bzw. an Menschen arbeiten, dafür fehlt das nötige Feingefühl – Sonst ist schnell… Mehr »

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