Canonicals Cloud-Deployment und -Management-Tool Juju ist in Version 2.2.0 erschienen. Die liefert einen ersten Support für Oracles Cloud und verbessert die Performance.
Laut dem begleitenden Blogpost dürfen Benutzer nun auch Workloads auf Centos-7-Maschinen in Microsofts Azure-Cloud ausliefern. Für die verbessert Juju 2.2.0 zudem das Verwalten der Zugangsdaten. Auch Nutzer von VMWares V-Sphere, die V-Center 5.5 und 6.0 verwenden, können Juju jetzt sinnvoll benutzen. Noch unvollständig ist hingegen der Support für Oracles Cloud.
In großen Setups benötigt Juju weniger CPU- und Arbeitsspeicher-Kapazitäten und profitiert von den Performance-Verbesserungen von Go 1.8. Das Modellieren von Netzwerken klappt besser, KVM-Container laufen nun auch auf ARM64. Die SSH-Keys des Bootstrap-Host verfiziert Juju nun vor dem Prozess, was Man-in-the-Middle-Angriffe verhindern soll. Nicht zuletzt geht Juju intelligenter mit Logdateien um und erleichtert so das Sammeln und Verwalten von Systeminformationen.
Auch für das Begleittool “conjure-up” gibt es ein paar Verbesserungen, so unterstützt das nun Juju as a Service (JaaS), OS-X-Clients, Oracle und V-Sphere-Clouds sowie wiederholte Spell Deployments. Weitere Änderungen kündigt der Blogbeitrag an, eine Installationsanleitung für Juju 2.2.0 liefert Canonical ebenfalls.





