Seit gestern ist Jquery in Version 3.0.0 erhältlich. Für Entwickler gibt es mit dem Slim Build eine besonders schlanke Variante, zudem unterstützt Jquery 3.0 Promises/A+ und ES2015-Promises.
Promises erlauben Jquery den asynchronen Umgang mit Fehlern und Erfolgsmeldungen. Im Zuge ihrer Integration haben die Entwickler die “.then()”-Methode umgebaut, “.pipe()” ist nun veraltet. Zugleich gehört die “catch()”-Methode nun zu den Promise-Objekten und dient als Alias für “.then(null ,fn)”. Listeners lassen sich über “.on()” registrieren, die seit Jquery 1.8 veralteten Event-Aliases “.load”, “.unload” und “.error” wurden entfernt. Einige Selektoren wie etwa “:visible” arbeiten nun wesentlich schneller, wenn sie mehrmals in einem Dokument auftauchen.
Auf Plattformen, die das “requestAnimationFrame”-API verwenden, verwendet Jquery dieses nun auch. Animationen sollen dadurch flüssiger ablaufen, CPU-Zeit sparen und damit auch die Akkulaufzeit auf Mobilgeräten schonen.
Sparsame Entwickler dürfte der Slim Build von Jquery interessieren. Diese Variante verzichtet auf die Ajax- und Effekt-Module und auch auf veralteten Code, ist dafür aber auch rund 20 Prozent kleiner als die reguläre Version von Jquery. Für Admins, die Jquery aktualisieren wollen, verweist die Ankündigung zudem auf eine “jquery-migrate”-Version, die mit den Änderungen am Code besser zurecht kommt.




