Joomla! 5.2 bietet neues Beiträge-Modul und erleichtert Bedienung

Das Content-Management-System Joomla! liegt in einer neuen Version vor. Sie erleichtert Seitenbetreibern an einigen Stellen die Arbeit und führt ein neues Modul für die Beiträge ein, das die bisherigen fünf ersetzt.

Das Modul zeigt eine Liste mit Links zu Beiträgen an. Welche dabei erscheinen, dürfen Seitenbetreiber flexibel in den Einstellungen des Moduls festlegen. Unter anderem lassen sich einige Links fest vorgeben, die fünf letzten Beiträge auflisten oder alle Beiträge aus einer Kategorie präsentieren. Welche Beiträge das Modul anzeigen soll, regeln entsprechende Filter. Durch diese flexible Arbeitsweise kann das neue Modul die alten fünf ersetzen, die jeweils nur eine ganz bestimmte Auswahl an Beiträgen anzeigen. „Articles – Latest“ liefert beispielsweise immer nur stupide die zuletzt veröffentlichten Beiträge.

Des Weiteren vereinfacht Joomla! die Einrichtung sowie die Bedienung. So musste man bislang bei mehrsprachigen Seiten für jede Sprachfassung eigene Hauptmenüs einrichten. Dies gehört mit Joomla! 5.2 der Vergangenheit an: Ab sofort lassen sich die Menüeinträge zu den Startseiten (Home Menu Items) in einem einzigen Menü unterbringen.

Beim Anlegen einer neuen Kategorie hat die „Speichern“-Schaltfläche dazugelernt: Über die ausklappenden Menüpunkte kann man jetzt direkt auch einen Menüpunkt auf die Kategorie einrichten – wahlweise in der Listen- oder Blog-Darstellung. Abschließend dürfen Autoren im TinyMCE-Editor den Links im Text jeweils eigene CSS-Klassen anheften.

Weist man Joomla! 5.2 in den Grundeinstellungen an, E-Mails im HTML-Format zu verschicken, greift das CMS jetzt auf eine neue Mail-Vorlage zurück. Die wiederum bestimmt das Frontend-Template. Die E-Mail-Templates selbst lassen sich über Template Overrides an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

In Kontaktformularen berücksichtigen Felder die globalen Einstellungen und erscheinen oder verschwinden entsprechend den dortigen Vorgaben (Conditional Field Display). Abschließend haben die Entwickler noch die Passwortsicherheit erhöht: Ab sofort dürfen Nutzer zahlreiche Sonderzeichen in ihren Passwörtern verwenden (im Einzelnen @$!#?=;:*-_€%&()`´+[]{}’”|,.<>/~^).

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