Jekyll erreicht Version 2.0

Vor einem Jahr erschien Version 1.0.0 des in Ruby geschriebenen, dateibasierten CMS Jekyll, das auch für die Blogs auf Github-Seiten verantwortlich zeichnet. Nun haben die Entwickler Version 2.0.0 veröffentlicht.

Anders als andere CMS produziert Jekyll statische Sites und verwendet anstelle einer klassischen Datenbank Markdown und sogenannte Liquid Templates. Unter anderem verwendet Github Jekyll als Engine für seine Blogs.

Zu den neuen Features gehören laut Release-Ankündigung Kollektionen, die es erlauben, eine unbegrenzte Zahl an Standard-Dokumententypen für unterschiedliche Inhalte zu definieren. Es gibt ein brandneues Seiten-Template und nativer Support für Coffeescript und Sass. Kramdown, und nicht mehr Maruku, ist nun der Standard-Markdown-Konverter für Jekyll, zusätzlich lassen sich aber auch eigene Markdown-Konverter einsetzen.
 
Insgesamt verzeichnet das Changelog über 200 Änderungen von 183 Zuträgern. Wer zufällig auf der Re:publica ist und sich für Jekyll interessiert, der kann heute um 15 Uhr auf Stage B einem Vortrag zum Thema Jekyll, Git und Markdown lauschen. Zum Download steht die Software bereits in Version 2.0.2 auf der Plattform Github bereit, die erste Korrekturen enthält.

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