Der Branchenverband Bitkom hat die Ergebnisse einer eigenen Umfrage unter rund 200 Tech-Startups veröffentlicht. Über die Hälfte der befragten Unternehmen befanden sich noch in einer frühen, ein Viertel in einer anschließenden Wachstumsphase.
Zwei Drittel beschäftigte bis zu neun Beschäftigte, der Mittelwert liegt bei 14. Eine Mehrheit (80 Prozent) setzt rein auf Software oder Dienstleistungen, überwiegend Hardware stellen dagegen nur 8 Prozent her. Thematisch führen Green Tech, Gesundheits- und Biotechnologie, Mobilität und Luft- und Raumfahrt sowie der Energiebereich die Statistik an, am wenigsten reizten die Gründer Games (ein Unternehmen). Einer Reihe von Hype-Themen wie Blockchain, Metaverse oder Quantencomputing will sich nur jeweils ein niedriger einstelliger Prozentsatz der Befragten widmen. Gut 60 Prozent haben im Mittel 3 offene Stellen.
Bei den eingesetzten Technologien dominieren Cloud Computing vor Big Data und Analytics und Künstlicher Intelligenz. Letztere nutzt rund die Hälfte und noch einmal knapp 40 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. Drei Viertel der Startups sucht noch Investoren, nur 21 Prozent schätzen, dass ihnen bereits ausreichend Kapital zur Verfügung steht. Allerdings sind 84 Prozent zuversichtlich, das benötigte Geld in den nächsten zwei Jahren auch einsammeln zu können. Gleichzeitig erleben aber 80 Prozent der Unternehmen eine größere Zurückhaltung der Investoren wegen der Konjunkturschwäche.


