Jahresbilanz für Thunderbird

Die MZLA Technologies Corporation, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Mozilla Foundation, hat die Jahresbilanz für das von ihr betreute Mailprogramm Thunderbird veröffentlicht.  Die finanziellen Beiträge im Jahr 2023 beliefen sich erreichten demnach auf 8,6 Millionen US-Dollar.

Das entspreche einem Anstieg von 34,5 Prozent gegenüber 2022 heißt es im Beitrag zur Bilanz. Die finanzielle Unterstützung sei durch mehr als 515.000 Transaktionen von über 300.000 Einzelspendern zusammengekommen. 26 Prozent der Transaktionen seien wiederkehrende monatliche Beiträge, heißt es weiter.

Bei der unglaublichen Summe sei anzumerken, dass die meisten Beiträge bescheiden seien. Die durchschnittliche Spendensumme habe bei rund 17 US-Dollar gelegen. MZLA betont, dass es keine  „Superspender“ gebe. Man könne einfach auf eine Super-Gemeinschaft bauen. Die Zahl der Transaktionen im Wert von 1000 Dollar und mehr machte nur 56 Transaktionen aus. Das seien 0,0007 Prozent aller Spendentransaktionen.

Die Thunderbird-Community bestehe aus einer globalen Gemeinschaft, mit Beiträgen aus mehr als 200 Ländern. Die fünf Länder, die am meisten gespendet haben seien Deutschland, die Vereinigten Staaten, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Japan. Diese fünf Länder seien für 63 Prozent der Spendeneinnahmen und 50 Prozent der Transaktionen verantwortlich.

Zu den Ausgaben teilt MZLA mit, dass die mitarbeiterbezogenen Ausgaben die größte Ausgabenkategorie darstellten. Die zweitgrößte Kategorie seien Kosten, die mit der Verteilung von Thunderbird an mehrere Millionen Nutzer und den damit verbundenen Abläufen verbunden seien.

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