Der deutsche IP-Telefonie-Anbieter Iptam hat seine Software Iptam PBX in Version 1.3 veröffentlicht.
Iptam PBX nutzt als Betriebssystem die freie Linux-Distribution Debian GNU/Linux 4.0 und kombiniert sie mit der Open-Source-Telefonie-Software Asterisk in Version PBX 1.4.13 und dem gleichfalls frei verfügbaren SIP-Express Router SER 0.9.6. SIP ist eine Abkürzung für Session Initiation Protocol, einer Technologie zur Kommunikation per Internet, wobei Sprache zur Internetübertragung in Datenpakete gewandelt wird. Hierzu können dedizierte SIP-Telefone genutzt werden, aber auch herkömmliche ISDN-Anlagen und -geräte zum Einsatz kommen.
Als Eigenentwicklung in Iptam PBX 1.3 liefert das Aachener Unternehmen eine Managementapplikation, die über eine Web-basierte grafische Oberfläche bedient wird. Alle Einstellungen werden hierbei in einer SQLite-Datenbank gespeichert. Laut Angaben des Herstellers ist die Software samt Treibern für ISDN-Karten vorkonfiguriert, so dass ein Standardrechner als IP-Telefonanlage dienen kann. Das Unternehmen verspricht, dass auch Anwender ohne Linux- oder Asterisk-Vorkenntnisse die Software installieren damit IP-Telefonie administrieren können.
Neu enthalten in Version 1.3 ist laut den Entwicklern eine Schnittstelle zu TAPI (Telephony Application Programming Interface), einer Schnittstelle, die auch in Microsoft Windows Verwendung findet. Neu ist außerdem ein integriertes Unternehmenstelefonbuch, zudem können jetzt Warteschlangen eingerichtet sowie Telefonate aufgezeichnet werden.
Das CD-Image mit der Software für bis zu fünf Anwender steht auf der Iptam-Webseite kostenlos zum Download zur Verfügung. Für die Variante mit bis zu 10 Anwendern berechnet das Unternehmen 94 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Zusätzlich gibt es Supportangebote, lieferbar ist die Software für bis zu 500 User.


