Das Open Interconnect Consortium, das jüngste Standardisierungsgremium für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) hat bedeutenden Zulauf.
Das Open Interconnect Consortium hat seit seiner Gründung im Juli bereits 27 neue Mitgleider aufgenommen, darunter Cisco Systems, Acer, SmartThings und den Chiphersteller Mediatek. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Intel, Samsung Electronics und Dell. Die Gruppe sieht es als ihren Auftrag an, dafür zu sorgen, dass Wearables, Appliances, Fernbedieunngen und andere mobile Geräte miteinander kommunizieren und Informationen austauschen können – unabhängig von Betriebssystem und Provider. Die Mitgleidsunternehmen steuern deshalb Open-Source-Code bei und entwickeln gemeinsam Standards für die Geräte-Authentifikation, den Informationsaustausch und die Erkennung von Geräten.
Das Open Interconnect Consortium ist allerdings nicht das einzige Gremium auf diesem Feld. So versucht auch die Thread Group, gegründet von Googles Nest Labs und den ARM Holdings Standards in diesem Bereich zu etablieren. Der Fokus liegt hier auf einem neuen Netzwerk-Stack. Die AllSeenAlliance wiederum, die sich um Qualcomms AllJoyn-Framework gegründet hat und sich der Kommunikation via WiFi und anderen Netzwerken widmet, verweisr auf 70 Mitgliedsunternehmen.



