eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. hat 280 Experten zur IT-Sicherheit in deutschen Firmen befragt: 59 Prozent der Fachleute gehen von steigenden oder stark steigenden Ausgaben für IT-Sicherheit aus.
Keine Entwarnung für die deutsche Wirtschaft: Die Bedrohungen durch Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage nehmen laut aktuellem eco Report „IT Sicherheit 2015“ weiterhin zu. 44 Prozent der von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. befragten 280 Fachleute gehen davon aus, dass die Bedrohungslage für deutsche Firmen weiter wachsen wird. Dementsprechend rechnen 59 Prozent der Sicherheitsexperten in diesem Jahr mit steigenden bis stark steigenden Ausgaben für Datenschutz und IT-Sicherheit.
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) schätzt den Schaden, der deutschen Firmen jährlich allein durch Wirtschaftsspionage entsteht, auf 100 Milliarden Euro. Laut Center for Strategic and International Studies (CSIS) ist in keinem anderen Land der durch Cyberkriminalität verursachte, wirtschaftliche Schaden – gemessen an der Wirtschaftsleistung – größer als in Deutschland. Dementsprechend wichtig ist der Schutz der firmeneigenen, geschäftskritischen Daten vor dem Zugriff Dritter. Im eco Report ist der „Datenschutz“ daher auch das wichtigste Sicherheitsthema für 2015 – 88 Prozent der Experten schließen sich dieser Meinung an. Auf Platz zwei und drei folgen die „Verschlüsselung von Kommunikation“ wie etwa E-Mail (81 Prozent) und die „Verschlüsselung von Daten“ allgemein (80 Prozent). Mit 78 Prozent ist auch die die „Mitarbeitersensibilisierung“ von großer Bedeutung. Die Top Sechs der wichtigsten Sicherheitsthemen 2015 komplettieren mit jeweils 74 Prozent „Schadsoftware im Web“ und „Mobile Device Security“.



