Eine Umfrage des Digitalerbandes Bitkom hat ergeben, dass 86 Prozent der befragten Deutschen sich selbst für den Schutz ihrer persönlichen Daten im Internet verantwortlich sehen.
Bei der gleichen Umfrage im Jahr 2019 sahen diese Verantwortung nur 62 Prozent bei sich liegen, im Jahr 2014 waren es nur 62 Prozent. 1000 Internetnutzer wurden für die repräsentative Umfrage befragt.
Bei der aktuellen Umfrage gaben acht Prozent an, dass sie den Staat für sichere Daten im Internet verantwortlich sehen und vier Prozent sehen vorrangig die Wirtschaft, also Internetanbieter oder Hersteller von Hard- und Software in der Pflicht.
Unter den Diensteanbietern im Internet genießen Online-Händler und E-Mail-Anbieter das meiste Vertrauen. Jeder zweite Internetnutzer (beziehungsweise 50 Prozent) vertraut ihnen jeweils stark (53 Prozent) oder sehr stark (50 Prozent) . Dahinter liegen Zahlungsdienstleister wie Paypal oder Klarna sowie traditionelle Banken, 47 Prozent sprechen ihnen jeweils das Vertrauen aus, teilt Bitkom mit. Ähnlich viele (45 Prozent) sehen ihre Daten bei ihren Internetanbietern in guten Händen.
Dem Staat und den Behörden wird etwas weniger Vertrauen geschenkt. 40 Prozent vertrauen der Politik allgemein dabei stark oder sehr stark. Fast gleichauf liegt mit 39 Prozent die öffentliche Verwaltung, hat die Befragung ergeben. Jeder dritte Internetnutzer (33 Prozent) äußert ein starkes oder sehr starkes Vertrauen in die Polizei, wenn es um Personendaten geht. Für ein Viertel der Internetnutzer (26 Prozent) treffe dies auch auf soziale Netzwerke zu, teilt der Verband mit.




