Intel zieht Unterstützung für Canonicals Display-Server Xmir zurück.
Intel hat eine politische Entscheidung getroffen und zieht seinen Code für Ubuntus Display-Server Mir zurück. Als Xmir-Entwickler Christopher Halse Rogers ein Patch für den freien Intel-Treiber “xf86-video-intel” an das Intel-Projekt schickte, wurde dieser kurz darauf zurückgewiesen. Intel-Entwickler Chris Wilson begründete den Schritt mit einer Anweisung des Managements.
Später folgte eine etwas ausführlichere Begründung: “Wir billigen und unterstützen den Kurs von Canonical nicht, werden also auch keine Xmir-Patches Upstream senden.” Intel gilt als treibende Kraft hinter dem Display Server Wayland, den Canonical nicht für Ubuntu verwenden möchte. Stattdessen kommt ab Ubuntu 13.10 die Eigenentwicklung Xmir zum Einsatz, Support für die Binärtreiber von Nvidia- und ATI-Grafikkarten übernimmt weiterhin der X-Server. Die Intel-Patches muss Canonical nun wohl selbst in Xmir integrieren.





