Incus 6.9 veröffentlicht

Incus 6.10 bringt verschiedene Neuerungen für den Systemcontainer und Virtual Machine Manager. Quelle: Incus

Quelle: Incus

Incus 6.9 bringt verschiedene Neuerungen für den Systemcontainer und Virtual Machine Manager.

Incus ist ein Fork von Canonicals LXD, der unter dem Dach des Linux Containers Projects angesiedelt ist. Neu in Version 6.9 ist, dass Netzwerk-ACLs jetzt direkt auf Instanzen angewendet werden, die auf einer verwalteten Netzwerkbrücke laufen, sofern das System nft für die Firewall verwendet. Dies ermögliche eine Mikrosegmentierung des Netzwerks, indem verschiedene Instanzen, die auf demselben überbrückten Netzwerk laufen, individuelle Ingress/Egress-Firewall-Regeln erhalten.

Das QEMU-Skriptlet sei in dieser Version weiter verbessert worden. Alle Scriptlet-Aufrufe liefern laut der Ankündigung nun die vollständige Instanzstruktur und bieten Zugriff auf die Instanzkonfiguration und die Liste der Profile.

Das Projekt weist zudem daraufhin, dass es ist nun über ein Jahr her sei, dass Canonical das LXD-Projekt vollständig übernommen hat. Zusätzlich zu dieser Veränderung hindere die Entscheidung von Canonical, LXD neu zu lizenzieren, jeden ihrer Entwickler daran, den aktuellen Quellcode einzusehen, ohne rechtliche Probleme zu riskieren. Man habe zwar Verständnis dafür, dass es manchmal schwierig sei, mit dem Canonical-Team in Kontakt zu treten und angemessene Unterstützung für LXD zu erhalten. Aber Incus gibt es nun schon lange, es sei einfach zu migrieren und werde von dieser Community voll unterstützt. In Zukunft werden man deshalb alle neuen Themen, die sich auf LXD oder seine Komponenten beziehen, automatisch schließen.

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