Immer mehr Verbraucher kaufen auch schnell Verderbliches im Netz. Vor allem Unabhängigkeit von Öffnungszeiten wird geschätzt.
Immer mehr Menschen erledigen ihren Supermarkteinkauf online und lassen sich Wein, Gemüse, Milch oder Fleisch bis an die Haustür liefern. Lebensmittel oder Getränke haben mittlerweile mehr als ein Viertel der Online-Shopper (28 Prozent) schon im Internet bestellt – fünf Prozent mehr als im Jahr 2014. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.158 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben. Der Anteil von schnell verderblichen Frischwaren wie Joghurt, Fleisch oder Gemüse steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um sechs Prozentpunkte auf 37 Prozent.
Diejenigen, die schon einmal online Lebensmittel geshoppt haben, stellen dem Online-Lebensmittel-Einkauf ein ausgezeichnetes Zeugnis aus. 93 Prozent sind zufrieden, 47 Prozent sogar sehr. Von den 72 Prozent, die bislang noch keine Lebensmittel oder Getränke online gekauft haben, kann sich rund die Hälfte (46 Prozent) vorstellen, das künftig zu tun. 56 Prozent der Kunden, die bereits online Lebensmittel gekauft haben, gaben an, dabei die Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten zu schätzen. Beinahe ebenso viele (55 Prozent) bestellen Lebensmittel online, weil sie die Ware so nach Hause geliefert bekommen. Das ist vor allem bei den ab 65-Jährigen mit 82 Prozent der Online-Kaufgrund schlechthin. Auch die Zeitersparnis (53 Prozent), die Bequemlichkeit beim Online-Einkauf (45 Prozent) ohne lästige Parkplatzsuche sowie das größere Angebot im Internet (42 Prozent) sind wichtige Gründe für den Online-Kauf von Lebensmitteln.




