Im Monitoring hat der Nagios-Fork mittlerweile einen festen Platz, die Arbeiten an Version 2 gehen zügig voran. Nun feiern die Macher ihren 5. Geburtstag.
Wie es sich gehört, begehen die Icinga-Developer den Tag mit einem Rückblick in ihrem Blog und bedanken sich bei allen Beteiligten. Der Blogeintrag zeigt, dass die Entwickler nicht untätig waren: Parallel zum Icinga-1.x-Zweig, der die Änderungen zum Nagios-Original enthält, haben sie erfolgreich an einer Neuausgabe der Software gearbeitet. Von Icinga 2 gibt es bereits eine Betaversion, es soll die Unzulänglichkeiten von Nagios beheben. Daneben arbeiten die Icinga-Macher an einer Weboberfläche namens Icinga Web 2, von der es bislang eine Preview-Version gibt und die auch auf Mobilgeräten läuft.
Allein für das letzte Jahr zählt das Icinga-Projekt 4800 Commits, die Zahl der Codezuträger habe sich verdoppelt. Durch das neue objektbasierte Konfigurationsformat, die eingebaute Clusterfähigkeit und die Integration mit Graphite habe sich Icinga 2 bereits zu einem ernsthaften Ersatz für Version 1.0, aber auch Nagios, gemausert.
Das Projekt sei zudem auf Github migriert, betreibe eine eigene Mailingliste und ein automatisiertes Package-Repository. Man habe zahlreiche Community-Veranstaltungen besucht und kann mit dem Einsatz bei Audi, wo die Software etwa 10 000 Hosts und 50 000 Dienste überwacht, bereits auf einen großen Erfolg verweisen.






