Laut einer Studie des IBM Institute for Business Value wird sich die Implementierung kognitiver Sicherheitstechnologien in den nächsten zwei bis drei Jahren verdreifachen und eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Cyberkriminalität spielen.
IBM startet zusammen mit weltweit fast 40 Organisationen der Fortune 500 Unternehmen das Watson for Cyber Security Beta-Programm. Vertreten sind neben der Banken-, Gesundheits-, Versicherungs- und Bildungsbranche auch andere Schlüsselbranchen. Damit macht IBM Watson for Cyber Security den Schritt von der Forschungsphase in die reale IT-Welt.
Zunehmend herausfordernde Sicherheitsszenarien machen den Einsatz intelligenter Technologien besonders wichtig, um Gefahren gezielt identifizieren und priorisieren zu können. IBM Watson for Cyber Security hilft Analysten durch den Einsatz von maschinellem Lernen und natürlicher Sprachverarbeitung, auf Grundlage von sowohl strukturierten als auch unstrukturierten Daten, wesentlich schnellere und bessere Entscheidungen zu treffen. Mit Unterstützung der Beta-Programm-Nutzer präzisieren IBM Watsons Fähigkeiten, Cyber Security-Daten zu verstehen und daraus Schlüsse zu ziehen. Außerdem wird damit die nahtlose Integration von Watson for Cyber Security in den täglichen Sicherheitsbetrieb verschiedener Unternehmen verbessert.
Die Organisationen im IBM Programm nutzen IBM Watson for Cyber Security bei neuen Anwendungsfällen wie:
- Kann ein Sicherheitsvorfall mit einer bekannten Schadsoftware oder einem Cyberangriff in Verbindung gebracht werden? Watson liefert in diesem Fall unter anderem Hintergrundinformationen zu der verwendeten Schadsoftware, ausgenutzten Schwachstellen und zu dem Ausmaß der Bedrohung.
- Bessere Identifikation von verdächtigen Vorgängen/Abläufen; Watson liefert zusätzliche Informationen zu Nutzeraktivitäten außerhalb des in erster Linie verdächtigen Verhaltens und bietet so eine bessere Orientierungshilfe, ob eine Aktivität gefährlich ist.
Fast 60 Prozent von über 700 befragten Sicherheitsexperten glauben, dass kognitive Technologien eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Cyberkriminalität spielen werden. Dies belegt eine aktuelle Studie des IBM Institute for Business Value. Den größten Vorteil kognitiver Technologien sehen 40 Prozent der Sicherheitsexperten im besseren Erkennen von Sicherheitsrisiken und in der Fähigkeit, beim Auftreten eines Sicherheitsvorfalls Entscheidungshilfen zu geben. Aktuell benötigen Organisationen im Durchschnitt 201 Tage, um eine Datenpanne festzustellen und durchschnittlich 70 Tage, um sie einzudämmen. Sicherheitsexperten erwarten, dass kognitive Technologien durch eine bessere Datengrundlage einen großen Teil dazu beitragen werden, diese Zeit maßgeblich zu reduzieren und Entscheidungen schneller zu fällen.



