Circa eine Woche nach IBMs Beitritt zum Open Office-Projekt bringt der Konzern ein eigenes, kostenloses Office-Paket heraus. Die Bürosoftware namens Lotus Symphony basiert auf Open Office.
Das Paket enthält mit einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation und einer Präsentations-Software fast alles, was das Herz eines Bürocomputers begehrt. “Tausende Dokumente bilden die Lebensader vieler Organisationen. Wenn diese Dokumente mit proprietärer Software erstellt wurden, können nur zukünftige Versionen der selben Software weiterhin den Zugriff gewährleisten. Damit sind die Anwender gezwungen, für dieses Produkt auch weiterhin Lizenzgebühren und Abgaben an diesen Hersteller zu zahlen.”, sagt Steve Mills von IBM. Dank Lotus Symphony und ODF müssten Unternehmen künftig keine proprietäre Software mehr verwenden, um auf ihre Texte zuzugreifen. Zudem fördere IBM mit Lotus Symphony die Verwendung von Linux und freier Software.
Mit seinem Beitritt zum Open Office-Projekt hat IBM 35 Programmierer für den Office-Bereich abgestellt. Teile von Open Office verwendet IBM bereits in Lotus Notes 8. Lotus Symphony Beta 1 für Linux steht bereits zum Download bereit. Der setzt allerdings voraus, dass man sich vorher bei IBM registriert.



