Mit seinem neuen Mainframe z17 holt IBM KI-Workloads auf den Mainframe.
Der z17 basiert auf dem Telum-II-Prozessor von IBM und sorgt dafür, dass KI ein sicherer und skalierbarer Bereich der Unternehmens-IT wird. Im Vergleich zu z16 bietet IBM z17 Unternehmen die Möglichkeit, 50 Prozent mehr KI-Inferenzoperationen pro Tag zu verarbeiten. Der neue Mainframe wird ab Juni diesen Jahres allgemein verfügbar sein.
Der Telum II-Prozessor, der das Herzstück der IBM z17 bildet, verfügt über einen On-Chip-KI-Beschleuniger der zweiten Generation. Dieser kann Reaktionszeiten von 1 Millisekunde für die Entscheidungsfindung in Echtzeit liefern und mehr als 450 Milliarden Inferenzoperationen pro Tag verarbeiten, sodass Unternehmen KI-Modelle direkt dort ausführen können, wo Daten verarbeitet werden.
IBM z17 unterstützt Echtzeit-Inferencing bei Transaktionen und ermöglicht es Unternehmen, Betrug innerhalb von Millisekunden zu erkennen, KI-Entscheidungen bereits bei der Datengenerierung zu treffen und alle Kundeninteraktionen sofort zu bewerten. z17 nutzt diverse Tools von IBMs Z-System wie den watsonx Assistant for Z, watsonx Code Assistant for Z oder Z Operations Unite, um KI in die Entwickler- und Bedienerumgebung zu integrieren. Das neue z/OS 3.2 (voraussichtlich im 3. Quartal 2025) wird hardwarebeschleunigte KI-Einsichten für das Systemmanagement durch KI-basierte Anomalieerkennung und prädiktive Analysen für die Systemleistung unterstützen.
Der IBM Spyre Accelerator wurde entwickelt, um die KI-Funktionen des Systems zu erweitern und zu verbessern, insbesondere für Gen-KI-Workloads. Dieses KI-Compute-Add-on für den IBM z17-Mainframe wird voraussichtlich im vierten Quartal 2025 als PCle-Karte verfügbar sein. Der Spyre Accelerator wird mit dem Telum II-Prozessor zusammenarbeiten, um KI-Assistenten und -Agenten zu unterstützen, LLMs auszuführen und den nativen Betrieb von Gen-KI-Anwendungen auf dem Mainframe zu ermöglichen.





