IBM CIO-Studie: Cloud, Analyse und Mobilität sind die Trends

Für die CIO-Studie 2011 befragte das IBM Institute for Business Value weltweit über 3000 CIOs aus 71 Ländern und 18 Branchen und gelangte zum Schluss, dass Cloud-Computing für 60 Prozent der Beteiligten in den kommenden fünf Jahren ein Thema wird.

Noch bei der Studie 2009 glaubten nur 30 Prozent der Befragten an einen anstehenden Cloud-Einsatz. Trotz dieses Zuwachses gilt dem Cloud-Computing nicht das oberste Interesse. Die meisten CIOs (83 Prozent) sehen die Business Intelligence- und Business Analytics-Werkzeuge für die Analyse der vorhandenen Daten als ihr wichtigstes Instrument für neue Absatzchancen.

Neben Cloud-Technologien und Analysewerkzeugen gehört den mobilen Lösungen der dritte Platz bei den CIOs. Das Interesse variiert allerdings nach Branchen: Hauptsächlich im Bereich Tourismus (91 Prozent), in der Medien- und Unterhaltungsbranche (86 Prozent) aber auch bei den Energie- und Versorgungsunternehmen (82 Prozent) sind mobile Lösungen als Trend auszumachen.

Unter den bislang nicht immer auf gleicher Wellenlänge befindlichen Offiziersgraden CEO und CIO hat sich der nun veröffentlichten Studie zufolge eine einvernehmliche Zielsetzung eingespielt: Stärkung der Kundenbeziehungen, Personalentwicklungs-Programme und intelligentere Datenauswertung gelten zwischen den Geschäftsführern und IT-Leitern demnach als Konsens.

Der von CIOs auf Cloud, Analyse und Mobilität eingestellte Fokus geht laut der Studie damit einher, dass den Themen Virtualisierung, Risikomanagement und Compliance weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird. Virtualisierung etwa gelte inzwischen als Mainstream und bedürfe keiner erhöhten Aufmerksamkeit mehr. Die CIO-Studie 201 ist gegen Registrierung bei IBM erhältlich.

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