I-Python wird zwar von Wissenschaftlern entwickelt, soll aber auch andere Nutzergruppen anvisieren, die mit ihrem Rechner unterschiedlichste Aufgaben erledigen müssen – und das am liebsten in Python tun. Nun ist Version 2.0 verfügbar.
Um den unterschiedlichen Ansprüchen seiner User gerecht zu werden, ist I-Python interaktiv: es bringt interaktive Shells mit, Browser-basierte Notizbücher, Support für interaktive Datenvisualisierung sowie verschiedene GUI-Toolkits.
Version 2.0 ist neu und in acht Monaten Arbeit entstanden. Änderungen gibt es vor allem am Notizbuch: Für dieses warten nun interaktive Widgets, eine Verzeichnisnavigation über das Dashboard, persistente URLs, ein neues modales User Interface sowie ein Security-Modell.
Dank der interaktiven Widgets lassen sich Python-Objekte zum Beispiel in Echtzeit verändern, das modale UI unterscheidet nun zwischen einem Modus zum Absetzen von Kommandos und einem zum Editieren, was das Anlegen von Keyboard-Shortcuts erleichtern soll. Weil sich in I-Python mehrere Notizbücher anlegen lassen, zeigt das Dashboard nun, welche gerade laufen.
I-Python 2.0 unterstützt Python 2.7 und 3.3, es gibt Änderungen an “clear_output” und an den Figurenformaten für Matplotlib, weitere kleine Modifikationen listet die Release-Ankündigung auf. Die stabile Version steht zu Redaktionsschluss noch nicht im Downloadbereich, lässt sich aber über Github herunterladen.




