Hewlett Packard Enterprise (HPE) bringt mit der neuen Generation seines ProLiant-Portfolios (Gen10) als erster Hersteller eine Chip-basierte Sicherheit, die Systeme gegen Firmware-Angriffe schützt.
HPE hat als erstes Unternehmen eine “Silicon Root of Trust” entwickelt – eine Verbindung zwischen den HPE-eigenen Chips und der HPE-Firmware namens “Integrated Lights Out” (iLO). Sie stellt sicher, dass die HPE-Server keinen kompromittierten Firmware-Code ausführen. Die direkt in den HPE-Chip eingebaute Firmware-Sicherheit bietet den höchsten Schutz vor Firmware-Angriffen, außerdem kann die Server-Firmware automatisch wiederhergestellt werden.
HPEs Silicon Root of Trust verankert Sicherheit direkt im iLO-Chip mithilfe eines unveränderbaren Fingerabdrucks. Die Server können nur dann hochfahren, wenn die Firmware mit dem Fingerabdruck übereinstimmt. Möglich ist das, weil HPE die vollständige Kontrolle sowohl über seinen selbst entwickelten Chip als auch über die Firmware hat. Der Silicon Root of Trust umfasst die neuesten Technologien für Verschlüsselung und das Erkennen von Schadprogrammen und wird durch die Sicherheit der HPE-Lieferkette und die Sicherheits-Assessments und -Dienstleistungen von HPE Pointnext ergänzt.
Sicherheitsverletzungen standen in der Vergangenheit regelmäßig mit Firmware-Angriffen in Verbindung. Eine Studie der Information Systems Audit and Control Association (ISACA) zeigt, dass mehr als 50 Prozent aller IT-Sicherheitsverantwortlichen im Jahr 2016 mindestens ein Vorkommen von Schadcode-infizierter Firmware beobachtet haben. Das verhindert die neue Technik nun für HP Server.



