
Der abgebildete Proliant LS165z hat die neuen AMD-Opterons an Bord und unterstützt damit sechs Speicherriegel mehr als der SL-Kollege 160z für Intels Xeon 5600.
Hewlett Packard stattet seine Proliant-Server mit verjüngten x86-Plattformen aus. Drei der neuen Rackserver gibt es mit den neuen Zwölfkern-Prozessor von AMD.
Mit den neuen 6100er-Opterons sind bei HP in unterschiedlichen Konfigurationen die Rackserver ProLiant DL165 G7 und DL385 G7 zu haben sowie der Rackserver Proliant SL165z G7 aus den “Scalable System”. Ab April weltweit verfügbar, sollen die Preise bei rund 1200 Euro beginnen. Die neuen Proliants sind neben Windows mit Red-Hat- oder Suse-Linux sowie mit Solaris erhältlich. Wenn es ein bisschen größer sein soll, haben auch die Boliden von SGI und Cray die 6100er an Bord.

Der abgebildete Proliant LS165z hat die neuen AMD-Opterons an Bord und unterstützt damit sechs Speicherriegel mehr als der SL-Kollege 160z für Intels Xeon 5600.
Ebenfalls im März eingeführt hat Intel seine neue Sechskern-Generation Xeon 5600 (Codename Westmere). Hierfür hält unter anderem HP mit dem zusatz “G6” eine Reihe neuer Blade-Server (ProLiants BL280c, BL2x220c, BL460c, BL490c) und Rackserver bereit (etwa ProLiant DL160, DL170h, DL180, DL320, DL360, DL380). Diese Systeme sind ab sofort erhältlich und auf den Proliant-Webseiten mit Preisangaben versehen.

Der Sockel G34 und der Chipsatz SR56x0 der neuen 6100er werden mit den für nächstes Jahr geplanten 16-Kernern kompatibel sein, verspricht AMD. Grafik: (c) AMD
Die für Virtualisierung, Datenbanken und High Performance Computing gedachte 6100er-Serie der AMD Opterons besteht aus Prozessormodulen mit acht bis zwölf Kernen, getaktet zwischen 1,7 und 2,3 GHz. Die Preise liegen einzeln etwa zwischen 300 und 1400 US-Dollar. Von der kleinen Schwester der 4100er-Serie mit Vier- oder Sechskernprozessoren – geplant für Anfang Mai und gedacht als Fileserver, Web- oder Cloud-Maschine – unterscheiden sich die 6100er in der Anzahl der Speicherkanäle (vier statt zwei), in der Sockelform (G34 statt C32) und in der Speicheranbindung: Bei bis zu sechs Kernen lässt AMD die “Direct Connect Architecture 1.0” ans Werk, die bei zwei Speicherkanälen pro CPU acht DDR3-DIMMs pro CPU unterstützt. Die “Direct Connect Architecture 2.0” soll hingegen bis zu 16 Kerne unterstützen, indem jeder Prozessor über vier Speicherkanäle verfügt, mit denen er bis zu 12 Speicherriegel ansprechen kann – die jetzt eingeführte 6100er-Plattform mit acht oder zwölf Kernen (Codename Magny-Cours) will AMD nächstes Jahr mit 16-Kernern überholen (Codename Interlagos).



