Home Office spart Emmissionen

Forscher der amerikanischen Cornell University und von Microsoft haben herausgefunden, dass vor allem dauerhaftes Arbeiten im Home Office die Treibhausgasemmissionen um bis zu 54 Prozent reduziert.

Die Einsparungen resultieren aus einem geringeren Energieverbrauch und vor allem aus den eingesparten Abgasen, die Pendler sonst verursachen würden. Zudem entlasten Heimarbeiter den Feierabendverkehr und führen zu weniger Staus und damit wiederum zu weniger CO2-Ausstoß. Der Effekt bei nur gelegentlichem Homeoffice ist allerdings sehr viel geringer. Bei nur einem Tag Home Office in der Woche beläuft er sich nur noch auf 2 Prozent Einsparung.

Dem positiven Ergebnis stehen allerdings auch andere Tatsachen gegenüber. So fanden die Forscher heraus, dass Heimarbeiter mehr nicht-arbeitsbezogenen Verkehr verursachen, insbesondere mehr Autofahrten und mehr Flüge. Hinzukommt, dass die Heimarbeitsstätte nicht so energieeffizient ist wie ein Büro und auch die dort verwendeten Geräte meist verschwenderischer Energie verbrauchen als Profi-Geräte im Büro.

In die Studie, die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, flossen auch Daten von Microsoft-Mitarbeitern ein. Die Resultate wurden zwar ausschließlich in den USA gewonnen, sie sollen aber prinzipiell auf Europa und Japan übertragbar sein.

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