Wie der Digitalverband Bitkom mitteilt, haben in den vergangenen Monaten mehr als 100.000 IT-Fachkräfte Russland und Belarus verlassen. In der deutschen Digitalwirtschaft bestehe eine große Offenheit, diese IT-Experten einzustellen, hat eine Blitzumfrage des Bitkom ergeben.
84 Prozent der Unternehmen seien laut der Befragung grundsätzlich für eine Anstellung bereit, wenn die IT-Profis aus Russland und Belarus die gesuchte Qualifikation mitbringen und vorab eine behördliche Sicherheitsüberprüfung bestanden hätten, teilt der Verband mit.
41 Prozent dieser Unternehmen würden die IT-Fachkräfte auch dann einstellen, wenn sie kein Deutsch sprechen. Bei 42 Prozent hängt die Anforderung an die Sprachkenntnisse vom jeweiligen Einsatzbereich ab. 17 Prozent der Unternehmen würden IT-Fachkräfte aus Russland oder Belarus nur einstellen, wenn sie die deutsche Sprache beherrschen. An der Umfrage haben sich laut Bitkom 139 Unternehmen beteiligt, sie sei nicht repräsentativ, liefere aber belastbare Trendaussagen. Die teilnehmenden Unternehmen haben im Durchschnitt 87 freie Stellen für IT-Expertinnen und -Experten.





Wenn IT-Fachkräfte lieber in Deutschland arbeiten als im Heimatland, läuft im Heimatland etwas fundamental schief.
Wenn in Deutschland solche IT-Spezialisten in erheblichen Größenordnungen fehlen, dann ist hier bei uns etwas schiefgelaufen!
Es fehlen ja nicht nur IT-Fachkräfte. Handwerker und Flug-/Flughafen-Personal auch.
Angeblich finden Bäcker auch keine Kassierer
Verrückte Welt.