Die Linux Foundation hat den Start der High Performance Software Foundation (HPSF) bekannt geben. Die HPSF soll einen portablen Software-Stack für High Performance Computing (HPC) aufbauen, fördern und vorantreiben.
Die HPSF soll sich auch darum bemühen, die Hürden für Beiträge zu senken und Entwicklungsbemühungen unterstützen, indem sie einen neutralen Raum für wichtige Projekte im Ökosystem des Hochleistungsrechnens anbietet. Industrie, Wissenschaft und Behörden sollen dort gemeinsam an der wissenschaftlichen Software arbeiten können.
Zu den freien Projekten, mit denen die Foundation ihre Arbeit aufnimmt zählen etwa der HPC-Paketmanager Spack, das Programmiermodell Kokkos, das Toolkit Viskores mit wissenschaftlichen Visualisierungsalgorithmen. Auch das HPCToolkit mit Tools zur Leistungsmessung und -analyse für Computer von Desktop-Systemen bis hin zu GPU-beschleunigten Supercomputern ist dabei. Dazu kommen Apptainer, ein für für HPC und Computing optimiertes Container-Subsystem und E4S, eine kuratierte, gehärtete Distribution wissenschaftlicher Softwarepakete.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem Amazon Web Services (AWS), Hewlett Packard Enterprise (HPE), Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) und Sandia National Laboratories (SNL). Allgemeine Mitglieder sind AMD, Argonne National Laboratory (ANL), Intel, Kitware, Los Alamos National Laboratory (LANL), NVIDIA und Oak Ridge National Laboratory (ORNL).





