Der Versionsschritt von 7.7 auf 8.1 ermöglicht dem Benutzer des Festplattentools neue Optionen und die Anzeige von mehr Informationen.
Am gleichen Tag schritt Hdparm erst auf 8.0, dann auf 8.1 vor. Gegenüber 8.0 zeigt die Identifikations-Funktion -I mehr Informationen über die ATA8-Identifizierung und sie gibt die World Wide Name (WWN) eines Gerätes aus. Verbessert seit der Version 7.7 hat der Hdparm-Entwickler unter anderem die Unterstützung des Libata-Treibers für ATAPI-Laufwerke mit Kernel, die älter sind als 2.6.23. Die Entsprechung mit SAT-Spezifikation zur Übersetzung zwischen SCSI und ATA (SCSI ATA Translation, SAT) ist seit Version 6.9 besser. Weiter hat er die Parameter -A, -W und -M so verändert, dass der Benutzer sie nun auch ohne Argument aufrufen und sich damit den aktuellen Stand anzeigen lassen kann. Neu sind die Aktionen –make-bad-sector, –repair-sector und –read-sector. Die ganzen Versionsunterschiede sieht man erst, wenn man in das Changelog des Download-Paketes schaut, denn online zugänglich sind scheinbar nur die Änderungen seit der letzten Release.
Die Release-Meldung überspringt diverse Versionsschritte. Die letzte bei Freashmeat angezeigte Release ist 6.9: Offensichtlich schickt das Hdparm-Projekt, das nur ein Hauptentwickler stemmt, seine Freashmeat-Verkündungen zu spät oder gar nicht über diesen Kanal. Der Versionsbaum auf der Projekt-Seite bei Sourceforge datiert die Version 6.9 auf Oktober 2006, seitdem sind neun Versionsschritte ins Land gegangen. Opensuse sowie das RPM-Suchportal Rpmseek bieten die Versionen 7.7 und Debian.org zeigt für das Etch-Release 6.9 an.
Hdparm steht unter der unveränderten BSD-Lizenz. Die neue Version 8.1 liegt auf der Sourceforge-Seite von Hsparm als gezipptes Tar-Archiv zum Download zur Verfügung.




