Wie die Open Source Business Alliance (OSBA) berichtet, hat ein IT-Rechtsspezialist die Open-Source-Lizenzen GPL, LGPL und Affero GPL an die Schweizerische Rechtssprache angepasst.
Nein, es geht in diesem Fall nicht um die Schweizer Mundart, sondern vielmehr um die Sprache der Juristen. Wer sich juristische Dokumente schon einmal anschauen musste, dürfte mitbekommen haben, dass diese eine ganz eigene, formalisierte Sprache pflegen, die in Deutschland wenig mit dem Alltagsdeutsch zu tun hat und in der deutschsprachigen Schweiz eben wenig mit dem gängigen Schweizerdeutsch.
Laut dem OSBA-Bericht hat nun der IT-Rechtsspezialist Wolfgang Straub die drei maßgeblichen Lizenzen GPL, LGPL und AGPL in die Schweizer Rechtssprache übersetzt und sie unter der CC-BY-2.0 veröffentlicht, einer Creative-Commons-Lizenz mit Namensnennungspflicht. Außerdem hat der Autor, der in der Schweiz bereits einige Publikationen zum IT-Recht veröffentlicht hat, eine Einführung ins Recht der Open-Source-Lizenzen sowie diverse Checklisten über ein Schweizer Open-Source-Portal zur Verfügung gestellt.





