Google wird das Open Document Format (ODF) in seiner Google Drive Suite unterstützen.
Google gerät zunehmend unter Druck von Verwaltungen und Organisationen in vielen Ländern, besonders aber in England, bei denen ODF-Unterstützung auf der Liste der zu erfüllenden Kriterien vor einer Einsatzentscheidung steht. Bisher unterstütze Google das freie Format nur schlecht und unvollständig. Da er aber Chromebooks und Zugänge zu Google Drive in diesem Segment verkaufen will, ist der Internetriese zum Umdenken gezwungen.
Deshalb verkündete Googles Head of Open Source, Chris DiBona, nun auf dem ODF-Plugfest in London, dass die Unterstützung für ODS- und ODT-Files im ODF-1.2-Format in Entwicklung sei. Allerdings macht Google wie auch Microsoft den Anwendern die Verwendung von ODF trotz allem nicht leicht, gehen doch Anmerkungen und andere Metadaten im Im- und Export nach wie vor verloren.



