Beginnend mit den hauseigenen Pixel-Smartphones hat Google den Rollout von Android 11 begonnen. Das neue Betriebssystem für Android-Geräte bringt neue Features und Sicherheitsupdates. Ausgewählte Geräte von Oneplus, Xiaomi, OPPO und Realme sind ebenfalls in der ersten Reihe des jetzt gestarteten Update-Prozesses.
Ob und wann andere Hersteller mit den Updates beginnen, hängt vom jeweiligen Anbieter und dem Alter der Geräte ab. Google selbst schreibt, das Pixel-Smartphones ab dem Pixel 2 oder jünger in den Genuss der neuen Funktionen kommen. Google hat seinen Pixel-Geräten auch einige exklusive Features angedeihen lassen.
Zu den allgemeinen Neuerungen in Android 11 zählt etwa, dass sich Chats aus unterschiedlichen Messaging-Apps in einem gesonderten Bereich in den Benachrichtigungen wiederfinden. Die neue Funktion Bubbles ermögliche zudem eine direkte Antwort auf eine eingehende Nachricht, ohne zwischen den Apps wechseln zu müssen.
Neu ist auch der integrierte Screen Recorder, der Bildschirminhalte ohne zusätzliche App aufzeichnet, teilt Google mit. Die Aufnahmefunktion nimmt auch den Ton des Mikrofons oder vom Gerät auf, oder beides.
Der schnelle Zugriff und die Steuerung von vernetzten Smart-Home-Geräten zählen ebenfalls zu den Neuerungen. Kompatible Geräte lassen sich dann durch langes Drücken des Ein-/Ausschalter steuern, ohne mehrere Apps zu benötigen.
Bei der Mediensteuerung ist nun ein schneller Wechsel zwischen Ausgabemedien möglich, etwa zwischen Kopfhörer und Lautsprecher.
Zu den Sicherheitsfeatures zählen die einmaligen Berechtigungen, mit denen einer App einmaligen Zugriff auf sensibelste Berechtigungen gestattet werden kann, also etwa auf Mikrofon, Kamera und Standort. Benötigt die App erneut Zugriff, muss sie erneut die Berechtigungen einholen.
Neu ist auch eine Funktion, die Berechtigungen von lange nicht genutzten Apps automatisch zurücksetzt und den Nutzer darüber informiert. Bei Bedarf können der App dann beim nächsten Öffnen wieder Zugriffsberechtigungen erteilt werden.
Google Play bringt außerdem zusätzliche Update-Module mit und damit mehr Sicherheits- und Datenschutz-Fixes, vergleichbar den Updates für Apps. Auf diesem Weg landen die Fixes auf dem Smartphone, sobald sie verfügbar sind und nicht erst beim nächsten Android-Update.
Über die Pixel-spezifischen Neuerungen informiert ein Blogbeitrag. Es zählen dazu etwa die Möglichkeit, die Live-View zu teilen, Vorschläge für Apps angepasst an die Nutzungsgewohnheiten und neue Optionen zur Auswahl von Bildern und Text und zum Anfertigen von Screenshots.




