Google launcht Anti-Cybercrime-KI

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Google führt sein experimentelles KI-Modell Sec-Gemini v1 ein, um die Cyberabwehr in einer zunehmend komplexen Bedrohungslandschaft zu stärken.

Während sich die Verteidiger einer zunehmen komplexer werdenden Bedrohungslandschaft gegenüber sehen, brauchen Angreifer nur eine einzige Schwachstelle, um ganze Systeme zu kompromittieren. Googles neues Modell soll hier die Balance wieder herstellen.

Entwickelt von Googles Cybersecurity-Forschern soll es sicherheitsrelevante Daten verarbeiten und interpretieren. Nahezu in Echtzeit soll es Bedrohungen erkennen und abwehren können. Google stellt das Modell ausgewählten Forschern, Fachleuten und Institutionen frei zur Verfügung, um eine breitere Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Cybersicherheit anzuregen.

Das Modell arbeitet mit Daten aus der Open Source Vulnerabilities (OSV)-Datenbank und Google Threat Intelligence (GTI) sowie mit Erkenntnissen von Mandiant, einem von Google übernommenen Cybersicherheitsunternehmen. Insbesondere seine Fähigkeit, Schwachstellen zu interpretieren und zu erklären, wird durch eine Kombination von OSV- und Mandiant-Daten verbessert. Auf diese Weise können Analysten erkennen, wie eine Schwachstelle ausgenutzt werden könnte und welche weiterreichenden Auswirkungen dies haben könnte, sodass Unternehmen ihre Abwehrmaßnahmen entsprechend anpassen können.
Dank dieser Integrationen lässt sich Sec-Gemini v1 vielseitig unter anderem für die die Erkennung von Bedrohungen, die Ursachenanalyse und die Bewertung der Auswirkungen von Schwachstellen einsetzen. In diversen einschlägigen Cybersecurity-Benchmarks soll es Mitbewerber schlagen.

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