Godot Game Engine unter MIT-Lizenz

Die Godot-Engine in Aktion.

Die Godot Game Engine existiert seit einer Dekade. Ab Februar wollen die Entwickler ihren Quellcode unter eine Open-Source-Lizenz stellen.

Die Entwickler der Spiele-Engine Godot haben auf Gamedev.net angekündigt, die Engine unter die MIT-Lizenz stellen zu wollen. Mit ihr lassen sich Spiele für PCs, Konsolen und Mobilgeräte entwickeln. Alle nötigen Funktionen seien vorhanden, es fehle lediglich am Feintuning, heißt es in der Ankündigung. In der Ausstattung ähnele Godot der Unity-Engine, der Fokus läge aber mehr auf 2D als 3D. Dank Asm.js liefen mit der Engine entwickelte Spiele auch im Netz.

Die Godot-Engine in Aktion.

Die Godot-Engine in Aktion.

Die Webseite Okam Studio, die zur Zeit nur schlecht erreichbar ist, hat offenbar einige kleinere Spiele mit der Engine entwickelt. Eine Besonderheit von Godot bestehe laut Ankündigung darin, dass der Editor neben OS X und Windows auch unter Linux laufe und Deployments mit einem einzigen Mausklick ermögliche. Von der Veröffentlichung als Open-Source-Software versprechen sich die Entwickler Feedback anderer Entwickler und Fehlerkorrekturen. Ab Februar sollen die Webseite und der Quellcode verfügbar sein.

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