Sechs Monate nach der letzten Release ist nun Go 1.3 erschienen. Die Programmiersprache verbessert ihre Performance und ihre Tools, zudem lässt sich Go in neuen Umgebungen einsetzen.
Dank Änderungen an der Runtime lassen sich Go-Binaries performanter ausführen und Race Conditions schneller feststellen. Die Entwickler haben laut der Ankündigung auch den Garbage Collector verbessert, verfolgen eine fortlaufende Goroutine Stack-Management-Strategie. Zugleich wurde die Regular-Expressions-Engine optimiert. Der Umbau an Compiler und Linker beschleunigt inkrementelle Builds für große Projekte.
Zu den Highlights gehört, dass Godoc, der Dokumentationsserver von Go, nun statische Analysen beherrscht, wenn man ihm mit dem “-analysis”-Flag aufruft. Er präsentiert die Ergebnisse dann in der Quell- und Paketansicht, was das Verständnis für Go-Programme vereinfachen soll. Die GC-Toolchain unterstützt die Native Client (NaCl) Execution Sandbox für Intels 32- und 64-Bit-Architekturen. Damit lässt sich unsicherer Code sicher ausprobieren, die Sandbox eignet sich also für Testumgebungen.
Wer Go aus den Quellen übersetzt, kann es neuerdings auch auf Dragonfly BSD, Plan 9 und Solaris nutzen, wobei der Support noch experimentell ist. Zu finden ist der Quellcode auf der Downloadseite.




