Zur Entwicklerkonferenz Fosdem haben die Entwickler des Shell-Werkzeugs GNU Parallel eine Version mit neuen Features veröffentlicht.
Das Tool zum Parallelisieren von Aufgaben funktionierte bisher ausschließlich wie das Programm Xargs: Die Bearbeitung mehrerer auf der Kommandozeile angegebener Dateien verlief parallel. Mittels der nun eingeführten Option “–pipe” lassen sich aber auch Eingabeströme innerhalb von Pipe-Verkettungen verarbeiten. Weitere Angaben regeln, wie Parallel die Daten aufteilt: “–blocksize” stückelt nach Bytes, mit “–recstart” und “–recend” lassen sich Muster für Anfang und Ende eines Datensatzes angeben.
Weitere Optionen und Änderungen sind in der Ankündigungsmail der neuen Release zu finden. Daneben gibt es auch ein Youtube-Video, das die Anwendung der Pipe-Option demonstriert. Die bisherige Funktionalität bleibt unverändert.
Weitere Informationen sowie den Download des GPLv3-Quelltextes der neuen Version gibt es auf der GNU-Parallel-Seite.




