Das freie Framework GNU Ease.js möchte es Programmierern aus anderen objekt-orientierten Sprachen leichter machen, in Javascript einzusteigen. Jetzt ist es in Version 0.2.0 verfügbar.
Die neue Release ist unter GPLv3 statt wie bisher unter LGPLv3 lizenziert. Erstmals lassen sich von der Sprache Scala inspirierte Traits als Mixins für Mehrfachvererbung nutzen. Proxy-Methoden und das zugehörige Keyword “proxy” sind nun in der Dokumentation behandelt.
Um sich besser für klassisches OO-Programmieren zu eignen, kennt Ease.ja im Unterschied zu herkömmlichem Javascript Klassen und klassenbasierte Vererbung, abstrakte Klassen und Methoden, Interfaces sowie Sichtbarkeitsstufen (“public”, “protecte”d und “private”). Seine Überlegungen zum Thema hat der Ease.js-Autor Mike Gerwitz in einem Aufsatz dargelegt.
Seit Januar ist Ease.js Teil des GNU-Projekts, das damit die Nutzung von proprietärem Javascript auf Webseiten bekämpfen möchte. Weitere Informationen sowie den Quelltext gibt es unter https://www.gnu.org/software/easejs/.




