GNU C Library bekommt Support für Arc4random-Funktionen

Mit der Aufnahme der Funktionen arc4random, arc4random_buf und arc4random_uniform in die GNU C Library (Glibc) könnte nun auch unter Linux eine höhere Qualität der Zufallszahlengenerierung erreicht werden, als mit rand/random und sonstigen Funktionen.

Was unter BSD schon seit Jahren im Einsatz ist, kommt nun auch unter Linux zum Zuge. Der Aufnahme in die Glibc ist ein langer Prozess vorangegangen.Bereits im Jahr 2007 gab es Bemühungen, die Arc4random-Funktionen in die Glibc zu bekommen. Damals wurde dieses Ansinnen abgelehnt. Glibc sei keine Müllhalde für beliebigen Code, hieß es damals schroff.

Schließlich machte sich ein Red-Hat-Entwickler vor einigen Jahren an die Arbeit an arc4random für Glibc und hatte nun Erfolg mit der Aufnahme.

Im entsprechenden Commit heißt es: Die Implementierung basiert auf skalarem Chacha20 mit Cache pro Thread. Sie verwendet getrandom oder /dev/urandom als Fallback, um die anfängliche Entropie zu erhalten, und füllt den internen Zustand alle 16 MB des verbrauchten Puffers neu auf.

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