Trotz eines Serverausfalls hat das Gnome-Projekt hat jetzt sein neuestes Release unter dem Codename Riga pünktlich veröffentlicht. Es bringt zahlreiche Neuerungen und Bugfixes.
So enthält es einen neu gestalteten Aktivitäten-Button, der das alte App-Menü ablöst. Die Suche wurde beschleunigt und dabei noch der Ressourcenverbrauch verringert. Als wichtiges Privatspäre-Feature wurde ein Kamera-Indikator in die obere Menüleiste integriert. Die Schnelleinstellungen sind nun über die tastenkombination Super+S erreichbar, Videos nutzen nun besser Hardwareunterstützung bei der Wiedergabe, neue Bildschirmhintergründe und eine neu gestalteter Cursor werten das System optisch auf.
Gnome 45 kommt auch mit einem neuen Bildbetrachter, der diverse Formate unterstützt und zusammen mit Touchpads Zweifinger-Gesten für Rotation und Zoomen erkennt. Der Bildbetrachter arbeitet dadurch auf Desktopgeräten ebensogut wie auf mobilen. Das trifft auch auf die neue Kamera-App zu, bei der alle Bedienelemente den Sichtbereich überlagern. Viele Basis-Apps im neuen Gnome nutzen darüber hinaus neue Interface-Komponenten, die für einen frischen und modernen Look sorgen und mit verschiedenen Bildschirmgrößen gut zurecht kommen.
Verbessert wurde auch der Filemanager Files (vormals Nautilus), dessen Suchfunktion nun im Millisekunden antworten kann, selbst wenn eine sehr große Anzahl Dateien durchsucht wird. Über neue Buttons kann die Suche ausgeweitet werden, die Ergebnisse sind in einer nützlicheren Weise sortiert.


