Die GNU C Library, kurz Glibc, bekommt in der soeben veröffentlichten Version 2.27 eine Reihe neuer Funktionen. Dazu zählt ein schnellerer Prozess beim Beenden von korrumpierten Programmen.
Bislang, so schriebt Dmitry V. Levin an die Mailingliste der Laufzeitbibliothek Glibc, sei beim beenden eines Programms nach einem Speicherfehler eine Fehleradresse und weitere Meldungen geschrieben worden. Dies sei mit Version 2.27 nicht mehr der Fall. Die Entwickler versprechen sich dadurch einen schnelleren Neustart des betroffenen Programms und gleichzeitig auch mehr Sicherheit, weil nach dem Absturz nicht noch weitere Prozesse ausgeführt werden, was eventuell ein Sicherheitsrisiko darstelle. Zusätzlich schließe die “abort”-Funktion ein Programm nun umgehend, ohne weiteres Flushing der Datenströme für Ein- und Ausgaben.
In der Ankündigung sind die weiteren Neuerungen und Verbesserungen aufgelistet.




