Gleiche Spielregeln für alle: Britische Regierung als OSS-Vorreiter?

400 Millionen Pfund soll das Verwenden von Open Source Software einsparen: Nach der Veröffentlichung der Open Standards Principles im Herbst vergangenen Jahres hat die britische Regierung jetzt das Open Standards Board bestellt.

Die Software-Beschaffung vereinfachen und Ausgaben sparen, das ist das Ziel, das die britische Regierung mit ihrem Open-Source-Weg verfolgt. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung hat das Cabinet Office jetzt zehn Mitglieder aus Politik und IT bestellt, die “sicherstellen sollen, dass die Anschaffungen und Entscheidungen die Wünsche der Anwender treffen und sowohl offene wie auch proprietäre Software nicht benachteiligen.” Schon 2012 und 13 verspricht sich die Regierung Einsparungen von 400 Millionen Pfund bei gleichzeitig mehr Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit:

These open standards will underpin a common and secure IT infrastructure for delivery of user-focused services to citizens and business. (…) Open standards are at the heart of making government IT cheaper. (…)We expect savings on IT in 2012/13 alone to be over £400m – and we know we can save more.”

Beide Ansätze (proprietäre Software und Open Source) sollen gleichberechtigt sein, so dass sich bei Entscheidungen tatsächlich die bessere und günstigere Alternative durchsetzen könne. Das Board solle die Einhaltung der im Herbst 2012 veröffentlichten Open Standards Principles überwachen.

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