Entwickler der freien Photoshop-Alternative Gimp haben die ersten Versionen mit eingebautem Metadateneditor freigegeben.
Lesen, Schreiben und Editieren soll der neue Metadateneditor in Gimp 2.10 können, und zwar Exif-, XMP- und IPTC-Daten, die in Bildern der Formate JPG, TIFF, PNG und PSD abgelegt sind. In diesen Metadaten hinterlegen Fotoprofis beispielsweise Schlagwörter und Bewertungen, aber auch – wie es viele Kameras und Smartphones machen – zahlreiche andere Informationen. Diese Metadaten erlauben es beispielsweise Bildmanagement-Suites, die Fotos effizienter zu verwalten, oder Informationen wie Brennweite, Belichtungzeit oder ISO-Level dauerhaft in der Datei zu speichern.
“Um die Metadaten zu speichern, nutzen wir Exiv2 und Gexiv2 vom Yorba-Team, die den Linux-Image-Manager Shotwell entwickelt haben”, erklären die Entwickler auf ihrem Google-Plus-Account. Hier gibt’s auch die Links zu den Windows-Nightly-Builds von Gimp oder dem Ubuntu-PPA-Repository. Den Dialog, so schreiben die Developer, findet der Anwender im “Image”-Menü, unter dem Eintrag “Show Metadata”.





