Gestohlene ChatGPT-Credentials im Darknet

Wie die in Singnapore ansässige IT-Sicherheitsfirma Group-IB mitteilt, fand sie über 100 000 gestohlene ChatGPT-Anmeldedaten in Malware-Protokollen.

Die Zahl der verfügbaren Protokolle mit kompromittierten ChatGPT-Konten erreichte im Mai 2023 einen Höchststand von 26 802. Nach den Erkenntnissen von Group-IB wurden im vergangenen Jahr in der Asien-Pazifik-Region die meisten ChatGPT-Anmeldedaten im Darknet zum Verkauf angeboten.

Immer mehr Beschäftigte versuchen ChatGPT für berufliche Zwecke einzuspannen, sei es in der Kundenkommunikation oder bei der Softwareentwicklung. Standardmäßig speichert ChatGPT den Verlauf von Benutzeranfragen und KI-Antworten. Folglich kann ein unbefugter Zugriff auf ChatGPT-Konten vertrauliche oder sensible Informationen preisgeben, die für gezielte Angriffe gegen Unternehmen und ihre Mitarbeiter ausgenutzt werden können. Nach den neuesten Erkenntnissen von Group-IB haben ChatGPT-Konten in Untergrundgemeinschaften bereits erhebliche Popularität erlangt.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben